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Am 13.07.2007 wurde meine neue Autobiographie "Mut ist nicht Leichtsinn - Ich musste eine Lücke schließen" in der Kaiserpfalz in Goslar vorgestellt. Dieses Buch ist die Fortsetzung meiner im Jahre 1995 erschienenen Lebens-
erinnerungen "Sunny Goj". Mit sehr vielen bewegenden Erinnerungen schließt es nahtlos an die Zeit von 1995 bis zum Frühjahr 2007 an. Auszugsweise zum Inhalt:

1. Jugendaufklärung:
Als Holocaust-Überlebender habe ich mich sehr früh mit der Vergangenheit des nationalsozialistischen Unrecht-
regimes auseinander gesetzt. Nach erfolgreichem Berufsleben war für mich wichtig, als Zeitzeuge junge Menschen über diese schreckliche Zeit aufzuklären.

So schildere ich meine Erlebnisse und Erfahrungen aus meiner Tätigkeit als Sonderbeauftragter für Jugendaufklärungsarbeit. Ich habe 1.451 Veranstaltungen in Form von Lesungen und Vorträgen an Gymnasien und Universitäten durchgeführt. Zu diesem Zwecke habe ich 440 bundesdeutsche und deutschsprachige Städte in Luxemburg, Österreich und in der Schweiz besucht. Diesbezüglich enthält das Buch auch nationale und internationale Presseberichte, sowie Schreiben von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

2. Gläserner Fahrstuhl für St. Nikolai:
Im Jahre 2004 stellte ich mich noch einmal dem Förderkreis "Rettet die Nikolaikirche" e.V. zur Verfügung. Als Erster Vorsitzender übernahm ich die Organisation und die Verantwortung für die Realisierung eines gläsernen Panora-
malifts. Dieser Fahrstuhl wurde im Turm der St. Nikolaikirche installiert und befördert die Besucher aus aller Welt auf die in 77 Metern Höhe befindliche Aussichtsplattform. Noch im Jahr der Fertigstellung gab es die sensationelle Zahl von ca. 140.000 Besuchern.

3. Stalag XB Sandbostel:
Anläßlich meiner Veranstaltung betreffend die Jugendaufklä-
rungsarbeit begegnete ich Herrn Umweltminister Sigmar Gabriel in Hannover. Bei einem späteren internationalen Kongress in Hamburg und einer Sitzung im Landtag von Hannover diskutierten wir ausführlich die Thematik "Sandbostel", ein ehemaliges Gefangenen- und Straflager (Stalag XB), das auch als KZ-Auffanglager fungierte.

Noch in den letzten Tagen vor Kriegsende wurden 6.000 jüdische KZ-Häftlinge auf den Todesmarsch nach Sandbostel verbracht; viele starben bereits auf dem Weg dorthin an den Strapazen. Gemeinsam mit dem Gedenkstättenverein Sandbostel setzte ich mich mit Unterstützung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dafür ein, dass hier eine internationale Gedenk- und Trauerstätte entsteht. Wir haben bereits viel erreicht, und für den weiteren Fortgang werde ich mich mit aller Kraft einsetzen.

4. Schock-Diagnose Krebs:
Am 18.09.2006 wurde mir in einer Hamburger Klinik eröffnet, dass ich an schwerem Darmkrebs erkrankt bin. Es folgten vier Operationen. Die Chemotherapie musste aus wichtigen medizinischen Gründen abgebrochen werden; die Strahlentherapie konnte gar nicht erst durchgeführt werden. Ich galt als austherapiert und konnte auf keine schulmedizinische Hilfe mehr hoffen.

Meine Autobiographien "Sunny Goj" und "Mut ist nicht Leichtsinn - Ich musste eine Lücke schließen" sind für je 24,00 € zzgl. Porto/Verpackung erhältlich. Ihre Bestellung können Sie gern telefonisch oder schriftlich aufgeben.